Aktuelle Informationen des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeographie


BMBF-Projekt „B2B-Future“ gestartet: Woher kommt die Bioökonomie?

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Greifswald und Bremen analysieren gemeinsam den dynamischen Wandel von der Biotechnologie zur Bioökonomie. Das Forschungsprojekt „B2B-Future – Von der Biotechnologie zur Bioökonomie“ wird seit Januar 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Schwerpunkt „Bioökonomie und gesellschaftlicher Wandel“ gefördert.

Das Forschungsprojekt geht in den nächsten drei Jahren der Frage nach, welche biotechnologischen Innovationen wegweisend für die Bioökonomie waren und welchen Einfluss die öffentliche Förderung auf die technologische Entwicklung hatte. Die regionalökonomische Spurensuche mit innovativen Methoden wird am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie von Prof. Dr. Daniel Schiller geleitet. Projektbearbeiter ist seit März 2017 Herr Leonard Prochaska.

Weitere Informationen unter: B2B FUTURE - Universität Bremen


Neuer Mitarbeiter eingestellt

Seit 01.03.2017 ist Leonard Prochaska Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie. Herr Prochaska studierte Geographie mit Schwerpunkt Wirtschaftsgeographie an den Universitäten Hannover und Marburg. Im Rahmen seiner Tätigkeit an der Universität Greifswald wird er das BMBF-Projekt „B2B-Future – Von der Biotechnologie zur Bioökonomie“ bearbeiten. Der Lehrstuhl begrüßt Herrn Prochaska ganz herzlich!


Erste Ergebnisse aus dem Projekt "Regiobranding" veröffentlicht

Erste Ergebnisse aus dem Projekt „Regiobranding“ sind seit Dezember 2016 veröffentlicht. Der Auswertungsbericht zur Bevölkerungsbefragung wurde gemeinsam von allen Wissenschaftspartnern erstellt und kann hier heruntergeladen werden. Die Befragung wurde im Jahr 2015 in den drei Fokusregionen des Projekts (Steinburger Elbmarschen, Lübeck-Nordwestmecklenburg und Griese Gegend-Elbe-Wendland) durchgeführt. Sie umfasst Informationen zu Nutzung, Wahrnehmung und Wertschätzung der Region sowie zum Engagement für die Region.

In einem zweiten Arbeitspapier von Jessica Matloch werden zusammenfassende Ergebnisse zu „Zahlungsbereitschaften und Lebensqualität“ in den drei Fokusregionen dargestellt. So wurde beispielsweise festgestellt, dass in allen drei Regionen Stadtlandschaften durch die Bevölkerung weniger stark präferiert werden als andere Landschaften. Dieses Arbeitspapier kann hier heruntergeladen werden.


Vortrag in der Reihe "Universität im Rathaus"

Im Rahmen der Vortragsreihe "Universität im Rathaus" hat Prof. Dr. Daniel Schiller am 28.11.2016 die Frage diskutiert, ob Investitionen chinesischer Unternehmen in Deutschland eine neue Phase der Globalisierung darstellen. Das Thema hat durch den sprunghaften Anstieg der chinesischen Investitionstätigkeit in diesem Jahr auch in der öffentlichen Debatte stark an Bedeutung gewonnen. In seinem Vortrag erläuterte Prof. Schiller das Vorgehen und die Motive der chinesischen Investoren und beschrieb mögliche Auswirkungen auf den Standort Deutschland. Grundlage für den Vortrag waren aktuelle Forschungsergebnisse aus dem DFG-Projekt „Multinationale Unternehmen aus China in Deutschland”.


31 Studienanfänger im Master "Tourismus und Regionalentwicklung"

Zum Wintersemester 2016/17 begannen 31 Studierende ihr Studium im Masterstudiengang "Tourismus und Regionalentwicklung". Der Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie freut sich über die sehr große Nachfrage für diesen Studiengang. Die Studienanfängerinnen und -anfänger stammen aus allen Teilen Deutschlands und bringen vielfältige Vorkenntnisse aus Bachelorstudiengängen in den Bereichen Geographie, Tourismus, Umwelt und Planung mit. Wir begrüßen die Neuen recht herzlich und wünschen einen guten Start ins Studium.


Forschungsergebnisse zu chinesischen Investitionen vorgestellt

Miriam Richter-Tokar hat gemeinsam mit Prof. Dr. Daniel Schiller an der 5. Copenhagen Conference on Emerging Multinationals teilgenommen. Die Tagung fand an der Copenhagen Business School statt. Im Rahmen der Konferenz hat Frau Richter-Tokar das Paper “The Role of Intermediaries in Bridging Institutional Distances: An exploratory study of Chinese M&A in Germany” vorgestellt. In dem Papier werden aktuelle Forschungsergebnisse aus dem DFG-Projekt „Multinationale Unternehmen aus China in Deutschland” diskutiert. Der Fokus der Untersuchung in diesem Papier liegt auf dem Beitrag den Intermediäre zum Gelingen von Übernahmen deutscher Unternehmen durch chinesische Unternehmen in den Phasen vor, während und nach dem Zusammenschluss leisten.


Forschungsergebnisse zur Nachhaltigkeitstransformation vorgestellt

Arne Bünger hat zusammen mit Prof. Dr. Daniel Schiller vom 06. bis 09. September 2016 an der 7. International Sustainability Transitions Conference (IST) in Wuppertal teilgenommen. Sie haben dort das Papier "Niche-regime interaction in localised production networks: conceptual considerations" vorgestellt. Das Papier erstellt ein Konzept für Nischen-Regime-Interaktionen in Abhängigkeit von der jeweiligen Konfiguration lokalisierter Produktionssysteme. Es dient als Vorarbeit für die empirische Analyse lokalisierter Produktionssysteme in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich im Rahmen des Forschungsprojekts „Sustainability Transitions“ in der Lebensmittelproduktion.


Internes Doktorandenkolloquium

Das erste interne Doktorandenseminar am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie wurde am 28. Juli 2016 durchgeführt. Die Promovierenden hatten die Möglichkeit, ihre Promotionsvorhaben und Arbeitspapiere den Kolleginnen und Kollegen vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren. Insgesamt gab es in der ganztägigen Veranstaltung sieben Vorträge. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und soll am Lehrstuhl nun verstetigt werden. Den Promovierenden bietet sich ergänzend zu nationalen und internationalen Fachtagungen damit ein Forum, um Ihre Ergebnisse frühzeitig zur Diskussion zu stellen.


Ergebnisse des Studienprojekts „Regionale Produkte in den Steinburger Elbmarschen“

Die Ergebnisse des Studienprojektes „Regionale Produkte in den Steinburger Elbmarschen“ im Rahmen der Lehrveranstaltung „Angewandte Geographie“ wurden am 27. Juli 2016 im Rathaus in Wilster (Kreis Steinburg) mit interessierten Akteuren aus der Region diskutiert. Die Studierenden stellten die Sichtweisen von verschiedenen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette vor (Landwirte, Verarbeitung, Handel, Konsumenten). Insgesamt wurde deutlich, dass es bereits vielversprechende regionale Produkte in den Steinburger Elbmarschen gibt. Für einen weiteren Ausbau dieser Produkte sind aber weitere Maßnahmen notwendig. Der Diskussionsimpuls wurde von den Akteuren in der Region sehr positiv aufgenommen. Die Studierenden erlernten in dem Projekt wichtige Kenntnisse über die praktischen Anforderungen der Regionalentwicklung vor Ort.


Statuskonferenz im BMBF-Projekt „Regiobranding“

Jessica Matloch hat am 20. Juli 2016 auf der Statuskonferenz des BMBF-Projekts „Regiobranding“ in Hamburg gemeinsam mit Projektpartnern von der Leibniz Universität Hannover Zwischenergebnisse aus der Haushaltsbefragung für die Fokusregion Lübeck-Nordwestmecklenburg vorgestellt. In der anschließenden Podiumsdiskussion hat sie mögliche Umsetzungen hinsichtlich der aufgedeckten Potenziale mit den Praxispartnern und anderen Akteuren aus der Region entwickelt. Im Anschluss an die Statuskonferenz wurde die Weiterführung des Projekts bis 2019 vom BMBF bewilligt.


Seminar der BMBF-Innovationsgruppe „Regiobranding“

Die vom BMBF geförderte Innovationsgruppe „Regiobranding“ hat am 21. Juni 2016 in Hamburg ein Fachseminar in Hamburg durchgeführt. Schwerpunkt dieses Seminars war der Wissenstransfer innerhalb großer Projektverbünde. Nach einer theoretischen Einleitung erfolgte eine Aufteilung in Kleingruppen zu den Kommunikationstechniken Science Slam, Kommunikationsspiele und Storytelling. Im Anschluss wurden die Ergebnisse wieder in der größeren Gruppe zusammengetragen und diskutiert. An dem Seminar nahmen Beteiligte verschiedener anderer durch das BMBF geförderter Innovationsgruppen teil.


Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Daniel Schiller

Prof. Dr. Daniel Schiller feiert am 28. Juni 2016 seinen Einstand an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald im Rahmen einer Antrittsvorlesung. Der Titel der Antrittsvorlesung lautet „Universitäten und nachhaltige Regionalentwicklung“. Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen finden Sie hier.


Diskussionsveranstaltung zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen

Am 16. Juni 2016 waren Anna Maria Reimer (Referentin für Flucht & Asyl, Agentur für Arbeit Greifswald), Ines Neumann und Marina Timofeeva (beide genres e.V.) auf Einladung des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeographie in der Makarenkostr. 22 zu Gast. Sie diskutierten die Greifswalder Erfahrungen bei der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen mit Studierenden und Mitarbeitern der Geographie. Die Veranstaltung wurde von Miriam Richter-Tokar und Prof. Dr. Daniel Schiller im Rahmen des Moduls „Globalisierung und Mobilität“ des Masterstudiengangs „Tourismus und Regionalentwicklung“ organisiert. Die Diskussion eröffnete vielfältige Forschungsperspektiven für eine zukünftige wissenschaftliche Befassung mit dem Thema.


Befragung zu regionalen Produkten in den Steinburger Elbmarschen

Studierende des Bachelorstudiengangs Geographie haben vom 13.-17. Juni 2016 in den Steinburger Elbmarschen (Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein) Interviews zu den Entwicklungspotentialen für regionale Produkte geführt. Dabei wurden verschiedene Akteure entlang der Wertschöpfungskette erfasst (Produktion, Verarbeitung, Handel und Konsumenten). Die Ergebnisse des Projekts werden am 27. Juli 2016 im Kreis Steinburg präsentiert. Die Untersuchung findet im Rahmen des Moduls „Angewandte Geographie“ unter Leitung von Jessica Matloch und Prof. Dr. Daniel Schiller statt.


Vorstellung eines Arbeitspapiers im Doktorandenseminar

Arne Bünger hat auf dem 2. Doktorandenseminar des Projektverbundes „Sustainability Transitions“ am 03. Juni 2016 sein Papier mit dem Titel „Niche-regime interaction in localised production networks: conceptual considerations and empirical illustrations from three regions of intensive livestock production in Europe“ vorgestellt. Der Beitrag wurde ebenfalls für die 7. International Sustainability Transitions Conference in Wuppertal (06.-09. September 2016) angenommen.


Befragung zu Studienortwahl und Studienzufriedenheit der Greifswalder Studierenden

Studierende des Bachelorstudiengangs Geographie haben zwischen 31. Mai und 02. Juni 2016 insgesamt 365 Studierende der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald zu ihrer Studienortwahl und Studienzufriedenheit befragt. Die Befragung fand im Rahmen des Moduls „Methoden der empirischen Sozialforschung“ unter Leitung von Frauke Richter und Prof. Dr. Daniel Schiller statt. Die Daten werden im Rahmen der Lehrveranstaltung ausgewertet und durch qualitative Interviews ergänzt.


Werkstattgespräch im Projekt Regiobranding

Am 25. Mai 2016 fand in der Fokusregion Griese Gegend-Elbe-Wendland ein Werkstattgespräch statt. Im Rahmen der Veranstaltung stellten Jessica Matloch und Linda Lange (Leibniz Universität Hannover) ein gemeinsames Konzept zum finanziellen und ehrenamtlichen Engagement für die Kulturlandschaft zur Diskussion. Außerdem präsentierte Christina Reissmann die Ergebnisse ihrer Masterarbeit zu den Entwicklungspotenzialen durch Künstlerinnen und Künstler in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Lüchow-Dannenberg.


Werkstattgespräch im Projekt Regiobranding

Am 9. Mai 2016 fand in der Fokusregion Lübeck-Nordwestmecklenburg ein Werkstattgespräch statt. Hierbei wurden die wissenschaftlichen Ergebnisse mit dem Expertenwissen der Akteure aus der Region abgeglichen. Frauke Richter stellte ihre Masterarbeit zur „Wahrnehmung und Wertschätzung der Kulturlandschaft durch Touristen und Einheimische“ vor. Auf einer Exkursion besuchte das Projektteam verschiedene Orte in der Fokusregion.