Aktuelle Informationen des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeographie


Neues Forschungsprojekt zur nachhaltigen Stärkung der Stadt-Land-Beziehungen in der Region Vorpommern und der Stadt Greifswald gestartet

Im Mittelpunkt des fünfjährigen VoCo-Projekts (2018 bis 2023) steht die Universitäts- und Hansestadt Greifswald als ein wachsendes Mittelzentrum in einer von Schrumpfung geprägten ländlichen Region. Ziel des VoCo-Projekts ist es, übertragbare Konzepte und Modelle für eine Stärkung der Stadt-Land-Beziehungen zu entwickeln. Diese sollen zeigen wie in solchen Regionen Nutzungskonflikte bezüglich Biodiversität und Umweltschutz zwischen Stadt und Umland entschärft und die Lebensverhältnisse in Stadt und Umland im Einklang miteinander entwickelt werden können. Für den Lehrstuhl Wirtschafts- und Sozialgeographie bearbeiten Judith Maruschke und Dr. Johannes Fuchs zwei Arbeitspakte im Gesamtprojekt.


Zwei neue Mitarbeiter in der Wirtschafts- und Sozialgeographie

Der Lehrstuhl begrüßt ganz herzlich zwei neue Mitarbeiter. Frau Judith Maruschke und Herr Dr. Johannes Fuchs sind seit Mitte September bzw. Anfang Oktober 2018 am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie tätig. Beide arbeiten sie als wissenschaftliche Mitarbeiter am Projekt „Vorpommern Connect (VoCo) – nachhaltige Stadt-Land-Wertschöpfungsketten bewerten und gestalten“.

Frau Maruschke untersucht dabei die Ansprüche der Bevölkerung an die Landschaften im Umland der Stadt Greifswald. Sie studierte Bachelor Geographie als Hauptfach und Psychologie als Nebenfach (B.Sc.) sowie den Master International Area Studies (M.Sc.) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie ist gleichzeitig Promotionsstudentin und wird im Kontext des VoCo-Projekts ihre Dissertation anfertigen.

Herr Fuchs fokussiert im Projekt auf regionale Wertschöpfungsketten landwirtschaftlicher Produkte. Er studierte Geographie mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsgeographie an der Universität Frankfurt und hat an der Universität Vechta promoviert.


Sammelband zu kreativen Pionieren in ländlichen Räumen erschienen

Prof. Dr. Daniel Schiller hat gemeinsam mit Katja Wolter vom Steinbeis-Institut für Ressourcen Entwicklung und Corinna Hesse, Silberfuchs-Verlag und Sprecherin der Kreative MV, einen Sammelband zur Bedeutung von kreativen Pionieren für die Regionalentwicklung in ländlichen Räumen herausgegeben. Der Sammelband bringt Theorie und Praxis in den Dialog und fasst den aktuellen Stand in Wissenschaft und angewandter Regionalentwicklung zusammen. Die einzelnen Beiträge des Sammelbandes können Sie hier herunterladen.


Sieben Vorträge und eine Sitzungsleitung bei der Global Conference on Economic Geography in Köln

Der Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie war mit sieben Vorträgen und einer Sitzungsleitung bei der fünften Global Conference on Economic Geography an der Universität zu Köln vertreten (24. bis 28. Juli 2018).

  • Arne Bünger: Are Algae and Insect Producers Forming an Innovative Niche for the Contemporary Agri-Food Industry? The Case of Germany and the Netherlands
  • Ting-Chien Chen: Migrant Labour in Global Production Networks - A Research Agenda (im Rahmen des Young Economic Geographers Network)
  • Max Mittenzwei: Sustainable usage of by-products in the bioeconomy: mapping, analysis and comparison of sugar industry value chains in the Baltic Region
  • Leonard Prochaska: Measuring the Bioeconomy – Detecting structural patterns of an emerging political leitmotif
  • Daniel Schiller: Hong Kong’s Gateway Functions for the Chinese Pearl River Delta in Transition – From Front Shop, Back Factory towards a Complex Node in Global Production Networks?
  • Frauke Richter: Fiscal effects of core-periphery structures on municipal budgets
  • Miriam Richter-Tokar: Institutional Work of Key Persons in Chinese Mergers and Acquisitions in Germany - Intercultural Bridging and Networks

Darüber hinaus leitete Prof. Dr. Daniel Schiller eine Fachsitzung zu "Universities and their contribution at the regional level". Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier


Ergebnisse der Bürgerbefragung zu den Landschaften im Umland der Universitäts- und Hansestadt Greifswald veröffentlicht

Der Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie hat gemeinsam mit der FINC-Foundation eine Bürgerbefragug zur Nutzung und Wahrnehmung der Landschaften im Umland der Universitäts- und Hansestadt Greifswald durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass sich die Mehrheit der Befragten eine höhere Attraktivität des Umlandes wünscht. Das Umland Greifswalds wird derzeit abgesehen von den Stränden als unattraktiv und schwer erreichbar für eine Nutzung für Freizeit und Erholung empfunden. Damit verbunden besteht der Wunsch nach einer nachhaltigeren Landnutzung, einer Förderung von Struktur- und Artenvielfalt in der Landschaft und einer verbesserten Erschließung des Umlandes durch Rad- und Feldwege sowie öffentliche Nahverkehrsmittel. Der Ergebnisbericht kann hier abgerufen werden.


Befragung durch Studierende zu Fahrradfahrsituationen in Greifswald

Die Studierenden im vierten Semester des Bachelorstudiengangs Geographie haben vom 29. Mai bis zum 07. Juni 2018 an verschiedenen Standorten in Greifswald eine Befragung zum Thema „Fahrradsituationen in Greifswald“ durchgeführt. Der Fokus in der von den Studierenden selbst entworfenen Befragung lag auf der Sicherheit im Fahrradverkehr in der Stadt. Gefragt wurde unter anderem nach besonderen Gefahrensituationen und Hindernissen für Radfahrer im Straßenverkehr. Die Untersuchung findet im Rahmen der Veranstaltung „Empirische Sozialforschung“ unter Leitung von Frauke Richter, M.A. statt. Ausgewählte Ergebnisse des Projektes werden am Ende des Semesters auf dieser Website veröffentlicht.


Tagesexkursionen in zwei Hansestädte

Im Rahmen des Moduls Humangeographie fanden am 22. und 23. Mai 2018 Tagesexkursionen nach Greifswald (Dr. Ralf Scheibe) sowie Stralsund (Leonard Prochaska, M.A.) statt. Die Studierenden des Bachelor Geographie haben während der Projektwoche praxisnahe Einblicke in relevante Inhalte der Humangeographie (insbesondere Wirtschafts- und Stadtgeographie) erarbeitet. In Greifswald lag der Fokus auf der Entwicklung von Eldena, Wieck und dem Hafen in Ladebow. In Stralsund wurde insbesondere auf die stadtgeschichtliche Entwicklung sowie den wirtschaftlichen Strukturwandel der Stadt eingegangen. Bei einem Termin mit der Stadterneuerungsgesellschaft Stralsund mbH (SES) hatten die Studierenden zudem die Möglichkeit, einem wichtigen Treiber der Stadtentwicklung Fragen zu aktuellen Themen der Stadtplanung zu stellen.


Frauke Richter diskutierte auf dem ARL-Kongress über Flächennutzungskonflikte

Der diesjährige Kongress der Akademie für Raumordnung und Landesplanung (ARL) behandelte das Thema „Flächenentwicklung im Widerstreit der Interessen“. Frauke Richter war eingeladen, in einem Workshop zur Flächenwirksamkeit der Energiewende das Instrument der partizipativen Szenarienentwicklung zur Lösung kommunaler Zielkonflikte vorzustellen. Zurzeit werden in dem Forschungsprojekt LAZIK N2030 Methoden zur Lösung von Zielkonflikten auf kommunaler Ebene erprobt. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier. Impressionen des ARL Kongresses gibt es hier.


Drei Vorträge des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeographie bei der AAG

Die Greifswalder Geographie war mit drei Vorträgen des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeographie bei der Jahrestagung der American Association of Geographers (AAG) in New Orleans vertreten (10. bis 14. April 2018). Miriam Richter-Tokar berichtete über “The role of intermediaries in bridging institutional distances – An exploratory study of Chinese mergers and acquisitions in Germany”. Der Vortrag von Arne Bünger trug den Titel “Innovation and Adaptation Patterns in Agricultural Production – a Comparison of Three Regions of Intensive Livestock Production”. Prof. Dr. Daniel Schiller widmete sich in seinem Konferenzbeitrag dem Thema „Valuation of Cultural Landscapes – Willingness to Pay and Willingness to Volunteer”.


Neue Doktorandin am Lehrstuhl

Frau Ting-Chien Chen ist seit Anfang April 2018 Doktorandin am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie. Frau Chen studierte bis 2016 Geographie an der National Taiwan Normal University (M.A) und der National Changhwa University of Education (B.A.). Seit ihrem Abschluss arbeitete sie als Geographielehrerin in Taiwan. Im Rahmen ihrer Promotion an der Universität Greifswald wird Frau Chen die Bedeutung von Arbeitsmigrantinnen und -migranten in Globalen Produktionsnetzwerken am Beispiel Taiwans untersuchen. Wir begrüßen Frau Chen recht herzlich am Lehrstuhl und freuen uns auf die Zusammenarbeit.


Dissertation von Jessica Matloch publiziert

Die Dissertationsschrift von Jessica Matloch mit dem Titel "The Assessment of German Cultural Landscapes. Evidence from Three Regions Located in the Metropolitan Area of Hamburg" wurde im März 2018 in der Buchreihe "RaumFragen: Stadt - Region - Landschaft" des Springer-Verlags veröffentlicht. Jessica Matloch hatte ihre Dissertation im Oktober 2017 erfolgreich an der Leibniz Universität Hannover verteidigt und darf nun auch offiziell den Doktortitel führen. Die Publikation kann hier bestellt werden.


Greifswald mit fünf Vorträgen beim AK Ländliche Räume vertreten

Die Tagung des Arbeitskreises „Ländliche Räume“ fand dieses Jahr vom 22.02. bis 24.02.2018 unter dem Motto „Konstruieren – Analysieren - Gestalten“ an der Universität Kiel statt. Mit sechs Teilnehmern und fünf Vorträgen leisteten die Greifswalder Geographen einen wesentlichen Beitrag zu aktuellen Forschungsfragen mit Bezug zum ländlichen Raum. Frauke Richter vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie präsentierte einen konzeptionellen Rahmen und Hypothesen zu den Auswirkungen von Zentrum-Peripherie-Strukturen auf kommunale Haushalte. Weitere Vortragende aus Greifswald waren Prof. Dr. Marius Mayer, Dr. Oliver Klein, Phillipp Sacher und Mareike Garms. Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier


Neuer Mitarbeiter eingestellt

Seit 01.12.2017 ist Max Mittenzwei Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie. Herr Mittenzwei studierte Geographie, sowie Tourismus und Regionalentwicklung an der Universität Greifswald. Im Rahmen seiner Tätigkeit am Lehrstuhl wird er das Interreg-Projekt „BioBIGG - Bioeconomy in the South Baltic Area. Biomass-based Innovation and Green Growth" bearbeiten. Der Lehrstuhl begrüßt Herrn Mittenzwei ganz herzlich!


Prof. Dr. Schiller in MV1-Talkshow und bei Konferenz zur BioÖkonomie

Prof. Dr. Daniel Schiller war am 20.10.2017 in der MV1-Talkshow „Stadt-Streit-Kultur“ zu Gast. Die Sendung wurde im Greifswalder BioTechnikum aufgezeichnet. Er diskutierte die Chancen der BioÖkonomie für Vorpommern mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Bei der 3. BioÖkonomieKonferenz in Anklam stellte Prof. Schiller am 02.11.2017 erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „B2B-Future“ vor. Er diskutierte, in welcher Form die Wissenschaft bereits ein Impulsgeber für die Bioökonomie in Mecklenburg-Vorpommern ist und wie ihre Rolle zukünftig weiter gestärkt werden kann.

Link zur Sendung 

Link zum Bericht über die BioÖkonomieKonferenz


Jessica Matloch hat Ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen

Frau Jessica Matloch hat am 30.10.2017 ihre Doktorarbeit erfolgreich verteidigt. Die Arbeit trägt den Titel „The Assessment of German Cultural Landscapes – Evidence From Three Regions Located in the Metropolitan Area of Hamburg“. Die Disputation fand an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover statt. Weiterer Gutachter war Prof. Dr. Stephan L. Thomsen, Hannover. Vorsitzende der Promotionskommission war Frau Dr. Ulrike Grote, Hannover. Wir gratulieren ganz herzlich. Aktuell befindet sich Frau Matloch bis auf Weiteres in Mutterschutz und Elternzeit. Im Forschungsprojekt „Regiobranding“ wird sie durch Miriam Richter-Tokar vertreten.


Wirtschafts- und Sozialgeographie mit sechs Beiträgen auf dem Deutschen Kongress für Geographie (DKG) vertreten

Der Deutsche Kongress für Geographie (DKG) fand in diesem Jahr vom 30.09. bis 05.10.2017 in Tübingen statt. Die Wirtschafts- und Sozialgeographie war mit vier Vorträgen und zwei Postern vertreten. Frauke Richter hat zum „Beitrag des kommunalen Finanzausgleichs zur Finanzierung zentralörtlicher Aufgaben“ vorgetragen. Im Vortrag von Arne Bünger ging es um die Identifizierung von „Regime-, Nischen- und Hybrid-Akteure in drei lokalen Food Systems“. Prof. Dr. Daniel Schiller widmete sich am Beispiel der Ukraine der „Wahrnehmung lokaler institutioneller Qualität in einer Transformationsökonomie“. Prof. Dr. Marius Mayer hielt einen Vortrag mit dem Titel „Vorurteile als Barrieren für grenzüberschreitenden Tourismus (Polen und Deutschland)“. Philip Sacher und Mareike Garms stellten jeweils ein Poster mit den Titeln „Der Einfluss von Totholz auf die ästhetische Wahrnehmung und die Erholungswirkung“ und „Klimawandel und Waldschäden im Bayerischen Wald – eine qualitative Studie“ vor.


Methodenveranstaltung zum Thema „Regionale Produkte“ abgeschlossen

Im Rahmen des Studienprojektes wurden 525 BürgerInnen des Landkreises Vorpommern-Greifswald zu ihrem Einkaufsverhalten befragt. 46 % der Befragten gaben an, dass ihr Warenkorb mindestens zur Hälfte aus regional oder ökologisch produzierten Lebensmitteln besteht. Lediglich 6 % kaufen diese Produkte gar nicht. Vielen KonsumentInnen ist Regionalität bei allen Arten von Lebensmitteln wichtig. Bei Eiern (53 %) und Fleisch (47 %) legen die Befragten am meisten Wert auf eine regionale Herkunft. Jedoch möchten oder können viele nicht mehr Geld für regionale Lebensmittel ausgeben oder achten nicht bewusst auf Regionalität. In vertiefenden Interviews wurde häufig angeführt, dass regionale Produkte nachhaltiger (z. B. kurze Transportwege) und hinsichtlich Qualität und Geschmack besser seien. Bei den Ergebnissen ist zu beachten, dass überdurchschnittlich viele Studierende befragt worden sind. Dieser Personenkreis ist in besonderem Maße für die Themen Regionalität und ökologische Nachhaltigkeit sensibilisiert.

Weitere Informationen zur Befragung: Frauke Richter, frauke.richteruni-greifswaldde


Master-Studierende auf Exkursion und internationaler Konferenz in Irland

22 Studierende des M.Sc. Tourismus und Regionalentwicklung waren unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Schiller und M.Sc. Miriam Richter-Tokar vom 04. bis 15. Juni 2017 in Irland. Sie besuchten zunächst die Jahrestagung der Regional Studies Association (RSA) in Dublin. Daran schloss sich eine Exkursion mit den Standorten Dublin, Cork und Galway an. Zentrale Gegenstände der Exkursion waren der wirtschaftliche Strukturwandel Irlands (Celtic Tiger), Stadtplanung und Stadtentwicklungsprojekte, Entwicklungsperspektiven ländlicher Räume und die Tourismuswirtschaft.


Befragung zu regionalen Produkten und Lebensmittelbeschaffung in Greifswald

Studierende im Bachelorstudiengang Geographie haben im Rahmen vom 23. bis 30. Mai 2017 an verschiedenen Standorten in Greifswald Interviews zum Einkaufsverhalten der Bevölkerung bei regionalen Produkten geführt. Das Augenmerk der Interviews lag auf der Bedeutung von regionalen und zertifizierten Produkten für die Kunden und dem Inhalt des „Einkaufswagens“ der Greifswalder Bevölkerung. Die Untersuchung findet im Rahmen des Moduls „Empirische Sozialforschung“ unter Leitung von M.A. Frauke Richter statt. Ergebnisse des Projektes werden am Ende des Semesters auf der Website veröffentlicht. 


Erasmus-Partnerschaft mit der Karls-Universität Prag startet mit Gastwissenschaftleraufenthalt

Frau RNDr. Pavlína Netrdová, Ph.D., Assistenzprofessorin am Institut für Sozialgeographie und Regionalentwicklung der Karls-Universität Prag, war im Rahmen des Erasmus+-Programms vom 22.05. bis 02.06.2017 am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie zu Gast. Während Ihres Aufenthalts hielt sie einen wissenschaftlichen Vortrag zu "Spatial Aspects of Variability of Unemployment in Central Europe" und diskutierte Möglichkeiten der zukünftigen wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Ihr Aufenthalt markierte außerdem den Auftakt der Erasmus-Partnerschaft zwischen den Geographie-Instituten in Prag und Greifswald. Ab sofort haben Studierende in den Bachelor- und Masterstudiengängen die Möglichkeit, einen Erasmus-Aufenthalt in Prag zu absolvieren. Wir freuen uns auf eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit.


BMBF-Projekt „B2B-Future“ gestartet: Woher kommt die Bioökonomie?

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Greifswald und Bremen analysieren gemeinsam den dynamischen Wandel von der Biotechnologie zur Bioökonomie. Das Forschungsprojekt „B2B-Future – Von der Biotechnologie zur Bioökonomie“ wird seit Januar 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Schwerpunkt „Bioökonomie und gesellschaftlicher Wandel“ gefördert.

Das Forschungsprojekt geht in den nächsten drei Jahren der Frage nach, welche biotechnologischen Innovationen wegweisend für die Bioökonomie waren und welchen Einfluss die öffentliche Förderung auf die technologische Entwicklung hatte. Die regionalökonomische Spurensuche mit innovativen Methoden wird am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie von Prof. Dr. Daniel Schiller geleitet. Projektbearbeiter ist seit März 2017 Herr Leonard Prochaska.

Weitere Informationen unter: B2B FUTURE - Universität Bremen


Neuer Mitarbeiter eingestellt

Seit 01.03.2017 ist Leonard Prochaska Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie. Herr Prochaska studierte Geographie mit Schwerpunkt Wirtschaftsgeographie an den Universitäten Hannover und Marburg. Im Rahmen seiner Tätigkeit an der Universität Greifswald wird er das BMBF-Projekt „B2B-Future – Von der Biotechnologie zur Bioökonomie“ bearbeiten. Der Lehrstuhl begrüßt Herrn Prochaska ganz herzlich!


Erste Ergebnisse aus dem Projekt "Regiobranding" veröffentlicht

Erste Ergebnisse aus dem Projekt „Regiobranding“ sind seit Dezember 2016 veröffentlicht. Der Auswertungsbericht zur Bevölkerungsbefragung wurde gemeinsam von allen Wissenschaftspartnern erstellt und kann hier heruntergeladen werden. Die Befragung wurde im Jahr 2015 in den drei Fokusregionen des Projekts (Steinburger Elbmarschen, Lübeck-Nordwestmecklenburg und Griese Gegend-Elbe-Wendland) durchgeführt. Sie umfasst Informationen zu Nutzung, Wahrnehmung und Wertschätzung der Region sowie zum Engagement für die Region.

In einem zweiten Arbeitspapier von Jessica Matloch werden zusammenfassende Ergebnisse zu „Zahlungsbereitschaften und Lebensqualität“ in den drei Fokusregionen dargestellt. So wurde beispielsweise festgestellt, dass in allen drei Regionen Stadtlandschaften durch die Bevölkerung weniger stark präferiert werden als andere Landschaften. Dieses Arbeitspapier kann hier heruntergeladen werden.


Vortrag in der Reihe "Universität im Rathaus"

Im Rahmen der Vortragsreihe "Universität im Rathaus" hat Prof. Dr. Daniel Schiller am 28.11.2016 die Frage diskutiert, ob Investitionen chinesischer Unternehmen in Deutschland eine neue Phase der Globalisierung darstellen. Das Thema hat durch den sprunghaften Anstieg der chinesischen Investitionstätigkeit in diesem Jahr auch in der öffentlichen Debatte stark an Bedeutung gewonnen. In seinem Vortrag erläuterte Prof. Schiller das Vorgehen und die Motive der chinesischen Investoren und beschrieb mögliche Auswirkungen auf den Standort Deutschland. Grundlage für den Vortrag waren aktuelle Forschungsergebnisse aus dem DFG-Projekt „Multinationale Unternehmen aus China in Deutschland”.


31 Studienanfänger im Master "Tourismus und Regionalentwicklung"

Zum Wintersemester 2016/17 begannen 31 Studierende ihr Studium im Masterstudiengang "Tourismus und Regionalentwicklung". Der Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie freut sich über die sehr große Nachfrage für diesen Studiengang. Die Studienanfängerinnen und -anfänger stammen aus allen Teilen Deutschlands und bringen vielfältige Vorkenntnisse aus Bachelorstudiengängen in den Bereichen Geographie, Tourismus, Umwelt und Planung mit. Wir begrüßen die Neuen recht herzlich und wünschen einen guten Start ins Studium.


Forschungsergebnisse zu chinesischen Investitionen vorgestellt

Miriam Richter-Tokar hat gemeinsam mit Prof. Dr. Daniel Schiller an der 5. Copenhagen Conference on Emerging Multinationals teilgenommen. Die Tagung fand an der Copenhagen Business School statt. Im Rahmen der Konferenz hat Frau Richter-Tokar das Paper “The Role of Intermediaries in Bridging Institutional Distances: An exploratory study of Chinese M&A in Germany” vorgestellt. In dem Papier werden aktuelle Forschungsergebnisse aus dem DFG-Projekt „Multinationale Unternehmen aus China in Deutschland” diskutiert. Der Fokus der Untersuchung in diesem Papier liegt auf dem Beitrag den Intermediäre zum Gelingen von Übernahmen deutscher Unternehmen durch chinesische Unternehmen in den Phasen vor, während und nach dem Zusammenschluss leisten.


Forschungsergebnisse zur Nachhaltigkeitstransformation vorgestellt

Arne Bünger hat zusammen mit Prof. Dr. Daniel Schiller vom 06. bis 09. September 2016 an der 7. International Sustainability Transitions Conference (IST) in Wuppertal teilgenommen. Sie haben dort das Papier "Niche-regime interaction in localised production networks: conceptual considerations" vorgestellt. Das Papier erstellt ein Konzept für Nischen-Regime-Interaktionen in Abhängigkeit von der jeweiligen Konfiguration lokalisierter Produktionssysteme. Es dient als Vorarbeit für die empirische Analyse lokalisierter Produktionssysteme in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich im Rahmen des Forschungsprojekts „Sustainability Transitions“ in der Lebensmittelproduktion.


Internes Doktorandenkolloquium

Das erste interne Doktorandenseminar am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie wurde am 28. Juli 2016 durchgeführt. Die Promovierenden hatten die Möglichkeit, ihre Promotionsvorhaben und Arbeitspapiere den Kolleginnen und Kollegen vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren. Insgesamt gab es in der ganztägigen Veranstaltung sieben Vorträge. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und soll am Lehrstuhl nun verstetigt werden. Den Promovierenden bietet sich ergänzend zu nationalen und internationalen Fachtagungen damit ein Forum, um Ihre Ergebnisse frühzeitig zur Diskussion zu stellen.


Ergebnisse des Studienprojekts „Regionale Produkte in den Steinburger Elbmarschen“

Die Ergebnisse des Studienprojektes „Regionale Produkte in den Steinburger Elbmarschen“ im Rahmen der Lehrveranstaltung „Angewandte Geographie“ wurden am 27. Juli 2016 im Rathaus in Wilster (Kreis Steinburg) mit interessierten Akteuren aus der Region diskutiert. Die Studierenden stellten die Sichtweisen von verschiedenen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette vor (Landwirte, Verarbeitung, Handel, Konsumenten). Insgesamt wurde deutlich, dass es bereits vielversprechende regionale Produkte in den Steinburger Elbmarschen gibt. Für einen weiteren Ausbau dieser Produkte sind aber weitere Maßnahmen notwendig. Der Diskussionsimpuls wurde von den Akteuren in der Region sehr positiv aufgenommen. Die Studierenden erlernten in dem Projekt wichtige Kenntnisse über die praktischen Anforderungen der Regionalentwicklung vor Ort.


Statuskonferenz im BMBF-Projekt „Regiobranding“

Jessica Matloch hat am 20. Juli 2016 auf der Statuskonferenz des BMBF-Projekts „Regiobranding“ in Hamburg gemeinsam mit Projektpartnern von der Leibniz Universität Hannover Zwischenergebnisse aus der Haushaltsbefragung für die Fokusregion Lübeck-Nordwestmecklenburg vorgestellt. In der anschließenden Podiumsdiskussion hat sie mögliche Umsetzungen hinsichtlich der aufgedeckten Potenziale mit den Praxispartnern und anderen Akteuren aus der Region entwickelt. Im Anschluss an die Statuskonferenz wurde die Weiterführung des Projekts bis 2019 vom BMBF bewilligt.


Seminar der BMBF-Innovationsgruppe „Regiobranding“

Die vom BMBF geförderte Innovationsgruppe „Regiobranding“ hat am 21. Juni 2016 in Hamburg ein Fachseminar in Hamburg durchgeführt. Schwerpunkt dieses Seminars war der Wissenstransfer innerhalb großer Projektverbünde. Nach einer theoretischen Einleitung erfolgte eine Aufteilung in Kleingruppen zu den Kommunikationstechniken Science Slam, Kommunikationsspiele und Storytelling. Im Anschluss wurden die Ergebnisse wieder in der größeren Gruppe zusammengetragen und diskutiert. An dem Seminar nahmen Beteiligte verschiedener anderer durch das BMBF geförderter Innovationsgruppen teil.


Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Daniel Schiller

Prof. Dr. Daniel Schiller feiert am 28. Juni 2016 seinen Einstand an der Universität Greifswald im Rahmen einer Antrittsvorlesung. Der Titel der Antrittsvorlesung lautet „Universitäten und nachhaltige Regionalentwicklung“. Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen finden Sie hier.


Diskussionsveranstaltung zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen

Am 16. Juni 2016 waren Anna Maria Reimer (Referentin für Flucht & Asyl, Agentur für Arbeit Greifswald), Ines Neumann und Marina Timofeeva (beide genres e.V.) auf Einladung des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeographie in der Makarenkostr. 22 zu Gast. Sie diskutierten die Greifswalder Erfahrungen bei der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen mit Studierenden und Mitarbeitern der Geographie. Die Veranstaltung wurde von Miriam Richter-Tokar und Prof. Dr. Daniel Schiller im Rahmen des Moduls „Globalisierung und Mobilität“ des Masterstudiengangs „Tourismus und Regionalentwicklung“ organisiert. Die Diskussion eröffnete vielfältige Forschungsperspektiven für eine zukünftige wissenschaftliche Befassung mit dem Thema.


Befragung zu regionalen Produkten in den Steinburger Elbmarschen

Studierende des Bachelorstudiengangs Geographie haben vom 13.-17. Juni 2016 in den Steinburger Elbmarschen (Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein) Interviews zu den Entwicklungspotentialen für regionale Produkte geführt. Dabei wurden verschiedene Akteure entlang der Wertschöpfungskette erfasst (Produktion, Verarbeitung, Handel und Konsumenten). Die Ergebnisse des Projekts werden am 27. Juli 2016 im Kreis Steinburg präsentiert. Die Untersuchung findet im Rahmen des Moduls „Angewandte Geographie“ unter Leitung von Jessica Matloch und Prof. Dr. Daniel Schiller statt.


Vorstellung eines Arbeitspapiers im Doktorandenseminar

Arne Bünger hat auf dem 2. Doktorandenseminar des Projektverbundes „Sustainability Transitions“ am 03. Juni 2016 sein Papier mit dem Titel „Niche-regime interaction in localised production networks: conceptual considerations and empirical illustrations from three regions of intensive livestock production in Europe“ vorgestellt. Der Beitrag wurde ebenfalls für die 7. International Sustainability Transitions Conference in Wuppertal (06.-09. September 2016) angenommen.


Befragung zu Studienortwahl und Studienzufriedenheit der Greifswalder Studierenden

Studierende des Bachelorstudiengangs Geographie haben zwischen 31. Mai und 02. Juni 2016 insgesamt 365 Studierende der Universität Greifswald zu ihrer Studienortwahl und Studienzufriedenheit befragt. Die Befragung fand im Rahmen des Moduls „Methoden der empirischen Sozialforschung“ unter Leitung von Frauke Richter und Prof. Dr. Daniel Schiller statt. Die Daten werden im Rahmen der Lehrveranstaltung ausgewertet und durch qualitative Interviews ergänzt.


Werkstattgespräch im Projekt Regiobranding

Am 25. Mai 2016 fand in der Fokusregion Griese Gegend-Elbe-Wendland ein Werkstattgespräch statt. Im Rahmen der Veranstaltung stellten Jessica Matloch und Linda Lange (Leibniz Universität Hannover) ein gemeinsames Konzept zum finanziellen und ehrenamtlichen Engagement für die Kulturlandschaft zur Diskussion. Außerdem präsentierte Christina Reissmann die Ergebnisse ihrer Masterarbeit zu den Entwicklungspotenzialen durch Künstlerinnen und Künstler in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Lüchow-Dannenberg.


Werkstattgespräch im Projekt Regiobranding

Am 9. Mai 2016 fand in der Fokusregion Lübeck-Nordwestmecklenburg ein Werkstattgespräch statt. Hierbei wurden die wissenschaftlichen Ergebnisse mit dem Expertenwissen der Akteure aus der Region abgeglichen. Frauke Richter stellte ihre Masterarbeit zur „Wahrnehmung und Wertschätzung der Kulturlandschaft durch Touristen und Einheimische“ vor. Auf einer Exkursion besuchte das Projektteam verschiedene Orte in der Fokusregion.