Aktuelles

Verleihung des Nachhaltigkeitspreises 2019

Wir gratulieren Julia Merkelbach und Alexander Seliger zur Auszeichnung für ihre Masterarbeiten mit den Themen „Erstellung, Umsetzung und Hemmnisse einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie am Beispiel der Stadt Ratingen“, und „Management options for the conversion of non-native coniferous forest patches towards more natural species composition in the Western Pomerania Lagoon Area National Park (Germany)“. 

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Herzliches Willkommen an die 21 neuen Studenten der Nachhaltigkeitsgeographie

Das Institut für Nachhaltigkeitswissenschaft freut sich, 21 neue Studenten im Masterstudiengang Nachhaltigkeitsgeographie begrüßen zu dürfen. Los geht's am 16.10.2019 um 10 Uhr im Seminarraum 311c!

Wir wünschen euch einen guten Start!


Neue Publikation zu möglichen Optionen für Verhatensänderungen in Bezug auf 'Ocean Literacy'

Die Korrelation zwischen Wissen und Verhaltensänderung ist nachweislich überraschend gering. Basierend auf einer interdisziplinären systematischen Literraturrechere bewertet der Artikel die Faktoren, die Verhaltensweisen ausmachen, die für 'Ocean Literacy' wichtig sind. Zudem werden Möglickeiten zu individuellen Verhaltensänderungen analysiert. Das Modell zu umweltfreundlichem Verhalten von Kollmus und Agymeman wurde transferiert und weiterentwickelt und beeinhalten interne (z.B. Emotionen und Werte) sowie externe Faktoren (z.B. politisch-ökonomisch und sozio-kulturell), die wesentlich für Verhaltensänderungen sind. Verbesserungen bleiben aufgrund der festgestellten Hindernisse auf individueller Eben (z.B kognitive Dissonanz) und durch nachteilige politische und wirtschaftliche Machtverhältnisse angesichts schnell zunehmenden Umweltprobleme in unseren Ozeanen eine Herausforderung.

Der Artikel ist im Journal "Frontiers in Marine Science" erschienen und online abrufbar. PDF

Stoll-Kleemann S (2019) Feasible Options for Behavior Change towards More Effective Ocean Literacy: A systematic review. Frontiers in Marine Science, 6, 273.


Aufruf zur Einreichung von Artikel in einer Sonderausgabe in der Zeitschrift 'Sustainability'

Special Issue "Rescaling Conditions Enabling Pro-Environmental Behavior in the Light of Behavioral Geography and Environmental Psychology"

Um Möglichkeiten und Einschränkungen für nachhatige Verhaltensänderung zu identifizieren, wird die besondere Bedeutung des Verhaltens von Akteuren auf individueller und gesellschaftlicher Ebene betrachten. Demnach sollen Einzelindikatoren (wie z.B. Werte, Wissen, Wahrnehmung und Kommunikation) sowie gesellschaftliche Kontexte (wie z.B. Institutionen, Politik, Ökonomie und Kultur) untersucht werden. Es sind sowohl quantitative als auch qualitative (Fall-) Studien sowie Meta-Studien eingeladen, die die Bedeutung und Wirksamkeit von umweltgerechtem Verhalten aufzeigen.

Prof. Dr. Heiko Faust
Prof. Dr. Susanne Stoll-Kleemann
Gastherausgeber

Keywords

  • Behavioral Geography
  • Human behavior
  • Pro-environmental behavior
  • Behavioral change
  • Individual perceptions, initiatives, and constraints
  • Social-ecological transformation
  • Global Environmental Change
  • Environmental Justice

Manuskripte können bis zum 15. November 2019 online hochgeladen und damit eingereicht werden.

Nähere Informationen sind unter diesem Link zu finden.


2019 | Neue Publikation aus dem Projekt "Legato"

Die Publikation aus dem Projekt "Legato" gibt Einblick in die Ergebnisse qualitativer Interviews mit Reisbauern in Vietnam und auf den Philippinen über deren Wahrnehmung von Verbesserungen der Ökosystemsystemdienstleistungen durch veränderte Landnutzungsbedingungen (Intensität, Verwendung von Pestiziden, etc.).

Settele J, Spangenberg J H, Heong K L, Kühn I, Klotz S, Arida G, ... , Stoll-Kleemann S, ... , & Van Chien H (2019) Rice Ecosystem Services in South-East Asia: The LEGATO Project, Its Approaches and Main Results with a Focus on Biocontrol Services. In Atlas of Ecisystem Services (pp. 373-382). Springer, Cham. PDF

Weitere News finden Sie hier.


Der Lehrstuhl für Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie


Nachhaltigkeitswissenschaft beschäftigt sich inter- und transdisziplinär mit den Themengebieten der Nachhaltigkeit. Das Konzept der Nachhaltigkeit bzw. nachhaltiger Entwicklung wurde 1987 durch den sogenannten Brundtland-Bericht "Unsere gemeinsame Zukunft" für die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der Öffentlichkeit vorgestellt. Es bildet eine wichtige Grundlage für die 1992 auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro beschlossene Agenda 21.

Das Konzept beruht auf folgenden Grundprinzipien:

 

  • Verknüpfung zwischen Umwelt- und Entwicklungsaspekten
  • intra- und intergenerationale Gerechtigkeit
  • Eine gleichrangige Betrachtung der drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie, Soziales

 

Gemäß der Agenda 21 kommt der Wissenschaft eine wichtige Rolle bei der Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung zu. In diesem Sinne werden an die Nachhaltigkeitswissenschaft folgende Anforderungen gestellt:

 

  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Natur- und Sozialwissenschaften
  • Erforschung und Analyse von Nachhaltigkeitsproblemen
  • Transdisziplinäre Integration in die Praxis

 

Diese Anforderungen werden am Lehrstuhl für Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie umgesetzt. Die Mitarbeiter verfügen über vielfältige disziplinäre und interdisziplinäre Hintergründe, so dass ökologische und sozioökonomische Forschung ermöglicht wird. Der Schwerpunkt der Forschungsprojekte liegt auf Biosphärenreservaten (BR) als Lehr- und Lernstätten für nachhaltige Entwicklung sowie auf der Effektivität ihres Managements. Durch Fallstudien wird ein enger Praxisbezug und eine hohe Relevanz der Forschungsergebnisse für die Arbeit in den BR ermöglicht. National und internationel besteht enge Zusammenarbeit mit verschiedenen BR, u.a. mit den BR Schaalsee und Südost-Rügen, aber auch mit Gebieten in Indonesien oder Mexiko.

Die Idee der Nachhaltigkeitswissenschaft wird in vielfältigen Lehrveranstaltungen Studierenden unterschiedlicher Studiengänge vermittelt. 

Kontakt

Institut für Geographie und Geologie

Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie

Prof. Dr. Susanne Stoll-Kleemann
Friedrich-Ludwig-Jahn Str. 16
17489 Greifswald

Sekretariat:

Manuela Peters
Telefon +49 (0) 3834 420 4502
Telefax +49 (0) 3834 420 4501
geographieuni-greifswaldde

Sprechzeiten von
Prof. Dr. Stoll-Kleemann

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