Bodenlehrpfad Barnim

Das Jungmoränenland nördlich von Berlin

Der Bodenlehrpfad Barnim soll für den Besucher vor allem die verschiedenen Bodentypen im Gebiet sichtbar machen und eignet sich dabei als touristisches Ausflugsziel genauso wie für Halb- oder Tagesexkursionen von z. B. Schulklassen der Sekundarstufe II oder Studenten.

Die aufgeschlossenen Bodenprofile bzw. Geländepunkte sind nicht beschildert und müssen anhand der Karte oder mit Hilfe eines GPS-Empfängers gefunden werden.

Übersichtskarte Bernau, Eberswalde, Bad-Freienwalde, Wandlitz
Übersichtskarte Bernau, Eberswalde, Bad-Freienwalde, Wandlitz

Der Ort Melchow sowie der Bodenlehrpfad liegen mitten im Naturpark Barnim. Nördlich der Ortschaft erstreckt sich das sogenannte Melchower Dünengebiet, eine außerordentlich reizvolle Waldlandschaft aus rasch wechselnden Hügelketten. Vom Naturparkbahnhof aus bietet sich die Möglichkeit dieses Gebiet zu Fuß oder mit dem Rad noch weit über den Lehrpfad hinaus zu durchwandern.

Der 5 km lange Lehrpfad beginnt und endet am Naturparkbahnhof Melchow.

Idee und Projekt

Der Barnimlehrpfad ist ein Projekt des Lehrstuhls für Geoökologie und Bodengeographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Die Idee beruht auf einem ersten Konzept von Ronny Sommerfeld aus dem Jahr 2000 (TU Berlin), die in den folgenden Jahren weiterentwickelt wurde. Unterstützt wird das Projekt durch Praxispartner vor Ort. Dazu zählen der Naturpark Barnim, der Naturparkbahnhof Melchow e. V. sowie Forstoberinspektor Thomas Winterfeld.

Projektteam

Lehrstuhl für Geoökologie und Bodengeographie, Universität Greifswald:

  • Prof. Dr. Sixten Bussemer
  • Tony Baudis
  • Christoph Kunkel
  • Christina Hierath

An der Entwicklung des Bodenlehrpfades waren außerdem beteiligt:

  • Ronny Sommerfeld, Technische Universität Berlin
  • Dr. Peter Gärtner, Naturpark Barnim
  • Thorsten Kleinteich, Naturparkbahnhof Melchow e. V.
  • Thomas Winterfeld, Forstoberinspektor Melchow

Benutzung des Lehrpfades

Die Benutzung des Lehrpfades gestaltet sich im Moment noch als relativ schwierig, da entlang des Weges und an den Stationen bisher noch keine Beschilderungen vorgenommen wurden. Jedoch bleiben wir diesbezüglich mit den Institutionen vor Ort im Gespräch.