Aktuelle Informationen aus dem Fachbereich Didaktik Geographie


Tutorium zum Basismodul der Fachdidaktik

Begleitendes Tutorium für das Modul der Grundlagen der Fachdidaktik M10. 
Die Inhalte können an die Bedürfnisse und Wünsche der Studierenden angepasst werden. 

Wo? 
Hörsaal Geographie 
Friedrisch-Ludwig-Jahn-Straße 16 

ab dem 11.04, montags 18 Uhr s.t.

lernbuero-geographieuni-greifswaldde


Workshop-Karussell Sommersemester 2022

Ob Einsteiger oder Experte - jedes Semester gibt es neue Angebote zum digitalen Lernen: Apps, Tools, Unterrichtsbeispiele, technische Anleitungen, Tipps zur digitalen Organisation und Beispiele für den eigenen Fachunterricht oder fachübergreifende Hilfsmittel und natürlich Raum zum digitalen Klönen und gemeinsamen Entwickeln von neuen Ideen.

Workshops im Sommersemester 2022 :

  • Best Practice - Studierende stellen digitale Unterrichtsszenarien vor
  • iPads im Unterricht - erste Schritte
  • Das Smartboard - Funktionen und Möglichkeiten des schüler*innen-aktivierenden Einsatzes im Unterricht
  • Digitale Lerntheken selbst erstellen - für den Präsenz- und Distanzunterricht
  • Padlet - digitale Lernwelten gestalten

Ansprechpartnerin: Stefanie Rosenthal

Anmeldung: im HIS


Mit dem Rad durch MV

August 2021

Mit Fahrradtaschen, Zelten und jeder Menge sportlicher Motivation brachen wir am 2. August 2021 zu unserer neuntägigen Fahrradexkursion durch Mecklenburg-Vorpommern auf. Die erste Tour führte uns über Loitz an der Peene entlang bis zum Wasserwanderrastplatz Trittelwitz. Dort wurden dann zum ersten Mal die Zelte aufgeschlagen, etwas, worin wir die kommenden Tage noch Profis werden würden.

Am zweiten Tag ging es schon früh weiter, also hieß es Zelte abbauen, Räder satteln und auf geht’s. Ein Vorteil dabei war unser Begleitfahrzeug und Lastentransport. So konnten wir auf große Taschen am Fahrrad verzichten. Ziel dieses Mal war der Zeltplatz in Dahmen. Schon nach der zweiten Tour wurde uns bewusst, dass die geplanten Kilometer nicht der Realität entsprachen, statt gemütlichen 45 Kilometern fuhren wir schnell mal 60-70 Kilometer. Jedoch wurden die Fahrten aufgelockert durch interessante Vorträge der Studierenden und Dozierenden, Wettrennen auf Waldwegen, obligatorisches Kirschkernweitspucken, welches meist Herr Dr. Lorenz gewann, oder auch gemütliche Picknicke mitten im Nirgendwo.

Die verschiedenen Rast- und Zeltplätze lagen immer nah an Gewässern, sodass wir uns nach einer anstrengenden Strecke auch abkühlen konnten.

Über Klocksin, Ortkrug und Krakow erreichten wir am vierten Tag das Highlight unserer Tour, den Krakower See sowie die Insel Großer Werder. Das abgeschiedene Naturparadies ohne fließend Wasser und Strom, dafür aber mit Eseln und Schafen, bot uns den idealen Zeltplatz für zwei Nächte. Hier konnten wir uns von den vergangenen über 150 Kilometern erholen. Abends wurde dann zusammen gekocht und am Lagerfeuer gesungen.

Auch, wenn das Sitzen auf dem Fahrrad immer schmerzhafter wurde, ging es am sechsten Tag weiter vorbei am Mildinitz Durchbruchtal nach Sternberg, der westlichste Punkt unserer Route. Von dort aus ging es dann langsam wieder zurück nach Greifswald. Das jedoch nicht ohne Regen, Fahrradpannen und erneutem Kirschkernweitspucken.

Die letzte Nacht der Exkursion verbrachten wir auf dem Wasserwanderrastplatz in Nehringen, wo wir die erlebnisreiche Tour am Lagerfeuer mit Pizza und Musik ausklingen ließen. Bis in die späten Abendstunden wurde die Exkursion ausgewertet, Geschichten erzählt und das Beisammen sein nach ewigen Einschränkungen durch die Pandemie zelebriert.  

Am 10. August wurden dann zum letzten Mal die Räder gesattelt und die Zelte verpackt, bevor es endgültig zurück nach Greifswald ging. Auch, wenn die Freude am Ziel nach über 400 Kilometern Fahrradtour groß war, blicken wir auf eine unvergessliche und einzigartige Zeit zurück, in der wir Mecklenburg-Vorpommern, die Kommiliton*innen und auch unsere Dozierenden auf eine ganz andere Weise kennenlernen konnten. Am Ende waren sich alle sicher, diese Fahrradexkursion würden wir jeder Zeit wieder unternehmen.

Text: Nicole Gnauck
Bilder: Conrad Brinkmann und Tobias Busse



Digitale SPÜ

Katja Küntzel

Seit dem 14.12.2020 sind die meisten Klassenräume am Greifswalder Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums wieder leer. Die Schüler*Innen werden im Distanzunterricht betreut und auch die SPÜ finden online statt. Die Studierenden laden über die Lernplattform Moodle Aufgaben und kommentierte Präsentationen, sowie Lernvideos für die SuS hoch. Für Fragen stehen die Studierenden während der Stunde im Fragechat bereit und über Kahoot findet ein Quiz statt. Ein anderes Mal findet Unterricht im interaktiven Webinar Format statt. Dann wird nicht nur im virtuellen Klassenraum gearbeitet, sondern die SuS werden in Breakout Rooms geschickt und können dort phasenweise in Kleingruppen zusammenarbeiten und gemeinsam Aufgaben lösen.

Corona macht erfinderisch, zeigt aber auch sehr deutlich, wie unterschiedlich die digitalen Möglichkeiten an den Schulen sind. So problemlos wie oben beschrieben, gelingt der digitale Unterricht nicht überall. Vor allem im ländlichen Raum stehen Schulen vor der großen Herausforderung, dass nicht alle SuS Zugang zum Internet haben, bzw. die Verbindung für Webinare oft zu schlecht ist.


Schulpraktische Übungen im WS 2020/21

Eine Unterrichtsstunde vorbereiten, das erste Mal vor einer Klasse stehen und Geographie unterrichten und diese Stunde anschließend in der Gruppe reflektieren - ab dem fünften Semester ist es endlich so weit und die Studierenden sammeln unterrichtspraktische Erfahrungen in der Schule. Im Wintersemester 2020/21 konnte aus acht verschieden SPÜ Gruppen gewählt werden. Zur Auswahl standen zwei Gymnasien, zwei Gesamtschulen sowie eine Regionale Schule. Durch die finanzielle Förderung der Praxisphasen im ländlichen Raum, wurden nicht nur in Greifswald, sondern auch an Schulen in Gützkow, Grimmen und Stralsund die SPÜ durchgeführt.

 

Weitere Infos zur Förderung der Praxisphasen im ländlichen Raum gibt es hier.


eTutorIn*innen Programm

Im Sommersemester 2021 wird das Team der Fachdidaktik Geographie von einer eTutor*In in der digitalen Lehrpraxis unterstützt. Das eTutor*Innen Programm ist ein Ausbildungsprogramm, bei dem studentische Hilfskräfte Kenntnisse zur Funktionsweise von digitalen Lehr-Lern-Instrumenten, zu deren didaktisch sinnvollem Einsatz sowie zur Begleitung individueller und kollaborativer Lernprozesse mit digitalen Medien erwerben und die Lehrende*n kompetent in Ihrer digitalen Lehrpraxis zu unterstützen.

 

Weitere Informationen zum eTutor*Innen Programm erhalten Sie hier.


Das Humboldt-Gymnasium zu Gast an unserem Institut

Am 21. und 22. September ging es für die 7. Klassen des Greifswalder Humboldt Gymnasiums auf Entdeckungstour durch das Institut für Geographie und Geologie. An insgesamt acht Stationen, die von 15 Lehramtsstudierenden vorbereitet und betreut wurden, beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit kniffligen Fragen, wie „Warum brauche ich eine Karte im Kopf?“, „Wie haben sich Karten im Laufe der Zeit verändert?“, „Warum gibt es Todeszonen in der Ostsee?“ und „Wie erkenne ich echten Bernstein?“. In kleinen Gruppen wurde experimentiert und recherchiert, Kartenskizzen erstellt und das Arboretum sowie die Geologische Landessammlung besucht. Für die Studierenden boten die beiden Tage eine gute Gelegenheit, sich einmal intensiv mit der Methode des Stationenlernens auseinander zu setzen.

Eine derartige SPÜ-Veranstaltung unter Coronabestimmungen und -widrigkeiten durchzuführen, erforderte viel kreatives Engagement. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, ohne deren tolle Unterstützung die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.