Geographien der Transformation und räumliche Gerechtigkeit

Wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Transformationen verlaufen räumlich ungleich, und wie Menschen diese Ungleichheiten erleben und bewerten, prägt ihren Alltag und ihr Verhältnis zu Gesellschaft und Politik. Die Juniorprofessur Geographien der Transformation und räumliche Gerechtigkeit untersucht, wie räumliche Lebensbedingungen Wahrnehmungen, Einstellungen und Verhalten von Menschen formen.

Ein Forschungsschwerpunkt liegt darauf, wie Transformationsprozesse objektive Lebensbedingungen verändern, etwa Einkommen und Beschäftigungschancen oder den Zugang zu Einrichtungen der Daseinsvorsorge, und wie Menschen die daraus entstehenden Ungleichheiten wahrnehmen. Dabei interessiert sich die Juniorprofessur für vielfältige Folgen dieser Erfahrungen, etwa für Ortsbindung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe, Gerechtigkeitsbewertungen, die Akzeptanz von Transformationsprozessen sowie politische Einstellungen und Wahlverhalten. Methodisch steht die Verknüpfung von Umfragedaten mit kleinräumigen Geodaten im Mittelpunkt, von Rasterdaten über amtliche Regionalindikatoren bis zu nutzergenerierten Daten wie OpenStreetMap.

In der Lehre ist die Juniorprofessur vor allem am Master Regionalentwicklung beteiligt und vertritt dort Themen räumlicher Transformation, Ungleichheit und politischer Geographie sowie die quantitative Methodenausbildung. Studierende, die Interesse an quantitativen Arbeiten zu räumlicher Transformation und ihren gesellschaftlichen Folgen haben (z. B. im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten), melden Sie sich bitte per Email (Anne-kathrin.stroppeuni-greifswaldde).  

Kontakt

Institut für Geographie und Geologie
Geographien der Transformation und räumliche Gerechtigkeit

Prof. Dr. Anne-Kathrin Stroppe
Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 17a
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 4510
anne-kathrin.stroppeuni-greifswaldde

 

Sekretariat:

Frau Stefanie Zeidler
Telefon +49 3834 420 4480
Telefax +49 3834 420 4481