Dr. Anne Cristina de la Vega-Leinert

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 16
D-17489 Greifswald

ac.delavegauni-greifswaldde

Projekte:
- ECAS-BALTIC
- PROALMEX (abgeschlossen)
- COMTESS (abgeschlossen)

- Peasant farmer livelihood strategies...


Vita

geboren 1972 in Grenoble, Frankreich



1989-1991 Studium an der École Préparatoire à l‘École Normale Supérieure, Lycée Champollion, Grenoble, Frankreich

1991-1992 Licence de Géographie, Institut de Géographie Alpine, Université Joseph Fourier. Grenoble, Frankreich

1992-1993 Maîtrise de Géographie, Université Joseph Fourier, Grenoble, Frankreich / University College Dublin (Irland)

1993-1998 Promotion zum PhD mit einer Arbeit über Quaternäre Küstenentwicklung. Dozentin, Department of Geography, Coventry University, Großbritannien

1997 Wissenschaftliche Mitarbeiterin – National Museums of Scotland, Großbritannien

1999-2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin - Flood Hazard Research Centre, London, Großbritannien

2001-2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin - Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung

2006-2008 Master of Arts „Intercultural Conflict Management“ – Alice-Salomon-Hochschule (Berlin)

seit 2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin - Institut für Geographie und Geologie, Universität Greifswald

2013-2014 Käthe-Kluth-Stipendiatin, Universität Greifswald

Forschungsprojekte als Projektleiterin

Sozial Akzeptanz von Küstenanpassung im Ostseeraum (ECAS-BALTIC, BMBF, 2020-2023)

Im Rahmen des ECAS-BALTIC Verbundprojekts, wird am Institut für Geographie und Geologie die Wünschbarkeit und Machbarkeit von ökosystem-verträglichem Küstenschutz und ökosystem-fördernder Küstenanpassung (ÖKA) untersucht, sowie Governance-Ansätzen, die die gesellschaftliche Akzeptanz von ÖKA unterstützen können. Im Mittelpunkt steht der kontrollierte Rückzug von der Küste: Eine aus gesellschaftlicher Perspektive umstrittene Küstenanpassungsmaßnahme. Regulatorische Anreize, die auf einer Extensivierung der Landnutzung abzielen, werden neue Instrumenten gegenübergestellt, die auf die Monetarisierung von Nichtnutzungswerten abzielen. Das Potenzial für ÖKA-Maßnahmen wird exemplarisch in einer Fallstudie in Mecklenburg-Vorpommern untersucht. Dazu werden die gesellschaftlichen und politisch-institutionellen Kontexte untersucht, die erfolgreiche / nicht erfolgreiche Programme zur ökologischen Neuausrichtung des Küstenschutzes darstellen. ECAS-BALTIC wird wertvolle Erkenntnisse darüber liefern, welche Governance-Mechanismen zu einer gesellschaftlich akzeptierten ÖKA führen können. Das Verbundprojekt ist vom Global Climate Forum geleitet. Zum Projektkonsortium gehören außerdem: das Ludwig-Franzius-Institut für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen, Universität Hannover, das Institut für Geowissenschaften und Coastal Risks and Sea-Level Rise Group der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde und das Helmholtz-Zentrum Geesthacht - Zentrum für Material- und Küstenforschung.

 

Kleinbäuerliche Landwirtschaft in Lateinamerika (DFG: 2016-2019)

Kleinbäuerliche und indigene Landwirte erleben komplexe und facettenreiche Anpassungsprozesse. Sowohl strukturelle Bedingungen als auch verschiedene Faktoren, die die Anpassungsfähigkeit der Bauern einschränken, beeinflussen den Wandel in den produktiven Systemen der untersuchten Gemeinden, sowie deren Implikationen auf die Landnutzung. Die Hauptziele dieses Forschungsvorhabens waren die Folgenden: 1) die qualitative Untersuchung gegenwärtiger Transformationsprozesse in der kleinbäuerlichen und indigenen Landnutzung und deren potenziellen Implikationen und 2) ein Beitrag zur Entwicklung sinnvoller, exemplarischer Erkenntnisse aus lokalen, qualitativen Fallstudien für deren Integration in regionale bis globale Landnutzungsanalysen. In diesem Zusammenhang wurde in zwei Fallregionen eine reiche Empirie erhoben: in der Provinz Velasco (Ostbolivien) und im Norden von Chiapas (Mexiko). Mehr Informationen

 

Integriertes Management von Biosphärenreservaten (2010-2011)

Dieses Projekt förderte den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Geographie und Geologie der Universität Greifswald und dem Fachbereich Geographie der Universidad Autónoma Metropolitana - Iztapalapa, Mexiko. Zu den Aktivitäten gehörten Seminare unter der Leitung von Dr. A. Cristina de la Vega-Leinert und Dr. Ludger Brenner, Exkursionen und Feldforschung in deutschen und mexikanischen Biosphärenreservaten. Zu den Ergebnissen gehörten 4 Abschlussarbeiten und Publikationen zu einer detaillierten Fallstudie über bäuerliche Kaffeesysteme in Mexikanischen Los Tuxtlas Biosphärenreservat. Mehr Informationen


Publikationen